Politische „Stadt-Führung“ mit Begegnung

Was macht „neugierig in berlin“?

neu­gie­rig in ber­lin macht eine etwas ande­re „Stadt-Füh­rung“: statt viel Füh­rung mehr Begeg­nung. Sie wer­den man­che Orte in Ber­lin nicht nur mit ande­ren Augen sehen, son­dern auch Men­schen ken­nen­ler­nen, die die­se Orte täg­lich gestal­ten – sei es im Bun­des­tag oder im Alter­na­tiv­pro­jekt, auf der Büh­ne oder im Mehr­ge­nera­tio­nen­haus…

Wir schlie­ßen Türen auf, und das soll für Sie auf­schluss­reich sein. Sie kön­nen unmit­tel­bar Ein­blick neh­men und „auf Tuch­füh­lung gehen“ mit erfah­re­nen Insi­dern. Sie kön­nen Fra­gen stel­len, die Sie schon lan­ge Johann Wolfgang v. Goethebewe­gen. Sie kön­nen Ihre Kennt­nis­se ver­tie­fen, Ihre eige­nen Bil­der bestä­tigt fin­den – viel­leicht aber auch hin­ter­fra­gen und zu neu­en Ein­schät­zun­gen gelan­gen. Die 2- bis maxi­mal 3‑stündige „Füh­rung“ kann ein Erleb­nis für Sie wer­den, ein Anschau­ungs­un­ter­richt der beson­de­ren Art, wenn Sie wol­len ein Lokal­ter­min, Semi­nar oder ein span­nen­des Werk­statt­ge­spräch.

 

Was macht Sie neu­gie­rig in Ber­lin?

Wo und wie Kunst auch etwas mit Poli­tik zu tun hat? Wo und wie Men­schen im poli­ti­schen Arbeits­all­tag agie­ren? Wo und wie Men­schen anders arbei­ten, woh­nen, leben?

Wie sieht Soli­da­ri­sche Öko­no­mie eigent­lich aus – nicht nur auf dem Papier, son­dern in der Pra­xis vor Ort? Arbei­ten ohne Chef, öko­lo­gisch, nach­hal­tig? Was bewegt Men­schen, die ande­re, unge­wöhn­li­che, aber viel­leicht zukunfts­wei­sen­de Wege gehen?

 

Wol­len Sie einen Blick hin­ter die Kulis­sen wagen?

Sehen, was sich hin­ter den Fas­sa­den ver­birgt, Stät­ten unge­wöhn­li­chen Schaf­fens in Augen­schein neh­men? Im Gespräch mit Insi­dern etwas über ihren inter­es­san­ten, oft wech­sel­vol­len All­tag erfah­ren? Etwas dar­über, wie Visio­nen ganz real wer­den kön­nen oder wie Mit­ge­stal­ten in der Poli­tik und andern­orts mög­lich ist? Dann wer­den Sie neu­gie­rig in ber­lin!

 

Die Tou­ren füh­ren in Stadt­tei­le, in Häu­ser und Pro­jek­te, zu Pio­nie­ren und Gestal­te­rin­nen:

  • in der Poli­tik – das kann eine span­nen­de Initia­ti­ve oder ein enga­gier­ter Abge­ord­ne­ter sein, in einem Büro, einem Sit­zungs­saal, einem Bespre­chungs­zim­mer [mehr …]
  • in Pro­jek­te – das kön­nen Werk­stät­ten und Back­stu­ben, Gär­ten und gemein­schaft­li­che Haus­pro­jek­te sein, wo anders gewohnt, anders gelebt und/oder anders gear­bei­tet wird [mehr …]
  • in Kunst und Kul­tur – das kön­nen Büh­nen, Stu­di­os, Kel­ler und Gale­ri­en sein, in denen Künstler*innen und Kul­tur­schaf­fen­de Unge­wöhn­li­ches oder Bei­spiel­haf­tes wagen [mehr …]

 

Kur­ze Wege – lan­ge Ein­bli­cke…

Für die kur­zen Fuß­we­ge müs­sen Sie nicht son­der­lich fit sein. Denn im Zen­trum jeder Tour steht ein Pro­jekt oder eine Per­son, vor allem aber die Anschau­ung und das Gespräch mit inter­es­san­ten Men­schen. Sie erhal­ten Ein­bli­cke in Berei­che, die Ihnen bis­her viel­leicht ver­schlos­sen waren.

 

Aus neu­gie­rig in ber­lin wird viel­leicht ver­liebt in ber­lin

Sie sind auf­ge­schlos­sen und bereit, sich auch auf unbe­kann­tes Ter­rain ein­zu­las­sen? Sie haben Ihre Neu­gier noch nicht ver­lo­ren, sind wiss­be­gie­rig und haben Fra­gen, die Sie nun direkt an die Betei­lig­ten stel­len kön­nen? Sie sind offen für neue Ein­drü­cke: Herz­lich will­kom­men bei neu­gie­rig in ber­lin!
 

Ablauf der Touren

Die Tou­ren dau­ern 2 oder 2,5 bis 3 Stun­den und haben eine Dop­pel­struk­tur: Auf dem Weg vom Treff­punkt zum Tou­ren-Ziel und zum Aus­tausch mit den Gesprächspartner*innen erhal­ten Sie eine aus­führ­li­che Ein­füh­rung in das Tou­ren-The­ma sowie Infor­ma­tio­nen zum Ziel­ort und unserer/m Gesprächspartner*in (manch­mal auch Gesprächspartner*innen). Für die Ein­füh­rung legen wir zwei oder drei Stopps ein, auf der ins­ge­samt kur­zen Weg­stre­cke (15 bis 25 Minu­ten, je nach Geh-Tem­po). Für den Ein­füh­rungs­vor­trag mit Fuß­weg sind 50 bis 60 Minu­ten ein­ge­plant (in der Regel OHNE Sitz­mög­lich­keit).
Im zwei­ten Teil der Tour, am Ziel­ort, ist ein offe­ner Aus­tausch vor­ge­se­hen. Sie sind herz­lich ein­ge­la­den, die­sen mit Ihren Fra­gen und Dis­kus­si­ons­bei­trä­gen mit­zu­ge­stal­ten.
Wo es pas­send ist und zudem ermög­licht wer­den kann, gibt es eine kur­ze Besich­ti­gung.
Der Treff­punkt wird in der Regel so gewählt, dass Sie ihn leicht mit Öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln errei­chen kön­nen und vor Ort oder in direk­ter Nähe auch ein WC vor­fin­den.

 

Wer steckt hinter neugierig in berlin?

wer_steckt_hinter_neugierig-in-berlinMein Name ist Ange­li­ka Wer­nick. Ich bin Diplom-Poli­to­lo­gin, war als Per­so­nal­rä­tin tätig, habe über poli­ti­sche Ent­schei­dungs­pro­zes­se geforscht, wis­sen­schaft­li­che und poli­ti­sche Tex­te redi­giert u.a.m. – und vie­le Jah­re in poli­ti­schen Initia­ti­ven und Bünd­nis­sen mit­ge­wirkt, man­che auch mit ange­sto­ßen. neu­gie­rig in ber­lin habe ich natür­lich nicht allein auf die Bei­ne gestellt. Unter­stützt wer­de ich durch einen groß­ar­ti­gen Men­schen, der z. B. die Web­site betreut, durch Freund*innen und mei­ne Fami­lie.

Was mich antreibt ist Neu­gier, der Wunsch zu ver­ste­hen und Zusam­men­hän­ge her­zu­stel­len oder anschau­lich zu machen. Öko­lo­gi­sche The­men, men­schen­wür­di­ge Lebens- und Arbeits­be­din­gun­gen (unab­hän­gig vom Geburts­ort!) und ein fai­rer und respekt­vol­ler Umgang lie­gen mir am Her­zen.

 

Ziele von neugierig in berlin

neu­gie­rig in ber­lin will zum Per­spek­ti­ven­wech­sel anre­gen: dazu, sich in ande­re Sicht­wei­sen hin­ein zu ver­set­zen. Es bedeu­tet nicht, die­se Sicht­wei­se zu tei­len. Aber es kann tie­fe­re Ein­bli­cke und ein Mehr an Ver­ste­hen ermög­li­chen – ob wir uns neu­en The­men und neu­en Fel­dern zuwen­den oder Bekann­tem aus einer ande­ren Sicht.

Gemein­sa­me „Klam­mer“ aller drei The­men­schwer­punk­te sind Fra­gen nach den Moti­ven: Was bewegt Ein­zel­ne, sich ein­mi­schen zu wol­len, woher rührt der Wunsch, Ein­fluss zu neh­men und (mit) zu gestal­ten? Wel­che Moti­ve spie­len bei der Wahl eines bestimm­ten Vor­ge­hens eine Rol­le?

Wie wer­den die eige­nen Mög­lich­kei­ten beur­teilt? Wel­che Erfol­ge sind zu ver­zeich­nen, was wird als Miss­erfolg bewer­tet? Und wor­in wer­den die Ursa­chen für Erfolg und Miss­erfolg gese­hen?

Eine wei­te­re „Klam­mer“ ist, sol­chen Fra­gen im direk­ten Kon­takt nach­zu­spü­ren und auf die­se Wei­se Ein­blick in wenig bekann­te Lebens­wel­ten zu bekom­men. So kann im Aus­tausch erleb­bar und sicht­bar wer­den, dass (auch) ande­re Denk- und Lebens­wei­sen span­nend, schön und berei­chernd sein kön­nen – viel­leicht auch für Sie.

Neu­gie­rig?

Mit wel­chem Wunsch auch immer Sie kom­men, neu­gie­rig in ber­lin will den Blick wei­ten, will weg von Scha­blo­nen und Ste­reo­ty­pen. Füh­len Sie sich ange­spro­chen? Dann sei­en Sie herz­lich will­kom­men!

 

Rotes Hausman before profitTheatersesselTod Trauer