Sanft und doch hartnäckig – Wenn die eigene Partei anders will …

Fr., 19.08.2016, 13:00 Uhr (2,5 Std.), Anmel­dung bis Fr., 12.08.2016 (danach bit­te tele­fon. anfra­gen), Preis­grup­pe B
zur Anmel­dung.
 

Wenn die eige­ne Par­tei anders will, was hilft dann, am Ball zu blei­ben? Eine star­ke Überzeugung(skraft), Aus­dau­er und Kamp­fes­geist, Sanft­mut und gute Argu­men­te – so der Ein­druck, den die Ber­li­ne­rin hin­ter­lässt, die dem Bun­des­tag seit 2013 ange­hört.

Da war sie schon vie­le Jah­re in der Par­tei, in die sie aus frie­dens­po­li­ti­schen Erwä­gun­gen ein­trat. Den Anstoß dazu hat­te die Frie­dens­po­li­tik eines gro­ßen und weit­hin bekann­ten Vor­bil­des gege­ben. Die per­sön­li­chen Wur­zeln gehen wei­ter zurück.

Die Par­tei ist heu­te …
… eine ganz ande­re. Was hat sie, die (auch) im zivi­len Unge­hor­sam geübt ist und bis heu­te mit frie­dens­po­li­ti­schen BundestagsgebäudeNicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen zusam­men arbei­tet, bewo­gen, in der Par­tei zu blei­ben? Was gibt ihr die Kraft, sich selbst treu zu blei­ben, wenn im Bun­des­tag z. B. über Aus­lands­ein­sät­ze (wie etwa dem in Syri­en) abge­stimmt wird? Ihre Fami­lie(?), ihre außer­par­la­men­ta­ri­schen Akti­vi­tä­ten(?), ihre Arbeit als Trai­ne­rin in Selbst­ver­tei­di­gung?

Ange­sichts ihrer lang­jäh­ri­gen Par­tei-Erfah­rung – wie wür­de sie selbst ihren Ein­fluss in der Par­tei, in den Aus­schüs­sen und im Par­la­ment ein­schät­zen? Wie­viel Unter­stüt­zung erfährt sie für ihre Ide­en zum Schutz der Men­schen­rech­te und frie­dens­po­li­ti­schen Ziel­vor­stel­lun­gen (z. B. im Ukrai­ne-Kon­flikt)? Wie beur­teilt sie ihre Spiel­räu­me in den Aus­schüs­sen, in denen sie mit­ar­bei­tet (Aus­wär­ti­ger Aus­schuss, Unter­aus­schuss „Abrüs­tung, Rüs­tungs­kon­trol­le und Nicht­ver­brei­tung“, Aus­schuss für Men­schen­rech­te und huma­ni­tä­re Hil­fe u.a.m.)?

Im direk­ten Aus­tausch mit der Abge­ord­ne­ten kann in klei­ner Run­de die­sen und ande­ren Fra­gen nach­ge­gan­gen wer­den. Die Lust zum Hin­ter­fra­gen, viel­leicht auch der eige­nen Per­spek­ti­ve, und ein bes­se­res Ver­ste­hen des Politik-„Betriebes“ sol­len im Vor­der­grund ste­hen.

Auf dem Weg zum Abge­ord­ne­ten­bü­ro wird es eine Ein­füh­rung in die Arbeits­be­din­gun­gen, den „All­tag“ und die Hand­lungs­spiel­räu­me von Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten geben sowie Infor­ma­tio­nen zu den Schwer­punk­ten unse­rer Gesprächs­part­ne­rin.